Akademie

10.10.2019

Cochrane Library: Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen

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Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sind entscheidend für die gute medizinische Praxis. Aus diesem Grund co-finanziert die SAMW den freien Zugang zur Cochrane Library für alle, die in der Schweiz leben. Die Online-Bibliothek bietet systematische Reviews zu vielfältigen Fragen an und ermöglicht, dass man sich rasch über ein Thema informieren kann, ohne alle relevanten Studien zu kennen.

Um die Cochrane Library als hochwertige Informationsquelle bei medizinischen Fragen bekannter zu machen, lancieren die FMH und die SAMW eine gemeinsame Kampagne in der Schweizerischen Ärztezeitung. Diese veröffentlicht in den kommenden Wochen neben Inseraten mehrere Artikel darüber, wie die Cochrane Library funktioniert und wo deren Nutzen, Chancen, aber auch Grenzen liegen.

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SPHN

01.10.2019

Neues Factsheet zum Swiss Personalized Health Network

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Das Swiss Personalized Health Network (SPHN) ist eine nationale Initiative, um gesundheitsrelevante Daten schweizweit für die Forschung nutzbar zu machen und die Entwicklung von personalisierter Medizin und Gesundheit zu fördern. Ein neues Factsheet vermittelt einen raschen Überblick über die Vision, das Mandat, die Akteure, Führung und Umsetzung der SPHN-Initiative.

Seit 2017 werden Infrastrukturen analysiert, ausgebaut und koordiniert, um Gesundheitsdaten effizient zu verwalten und dank gemeinsamen Standards der nationalen Forschung zugänglich zu machen. Die Initiative baut auf bereits vorhandenen Dateninfrastrukturen auf und verfolgt eine dezentrale Lösung für den Datenaustausch. Um mehr zu erfahren, laden Sie das neue Factsheet hier herunter oder besuchen Sie die SPHN-Website.

Factsheet SPHN 2019 (PDF)

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Publikationen

03.09.2019

Translationale Forschung: Schwerpunkt im neuen SAMW Bulletin

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Bis Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung tatsächlich in die medizinische Praxis einfliessen, vergehen Jahrzehnte. «Weshalb gibt es eine so grosse Diskrepanz zwischen der Sprinterin Grundlagen-Wissenschaft und der Schnecke klinische Anwendung?», fragt und beantwortet Prof. Martin Schwab im Schwerpunkt des SAMW Bulletins 3/2019.

Lesen Sie den Beitrag über das «Valley of death» in der translationalen Medizin und weitere Berichte zu den laufenden Aktivitäten der SAMW. Sie können das Bulletin hier herunterladen oder im Menü «Publikationen» ein gedrucktes Exemplar bestellen.

3/2019: Warum verläuft die Translation biologischer Erkenntnisse in neue Therapien so schleppend? (PDF)

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Förderung

09.07.2019

Das MD-PhD-Programm finanziert elf neue Beiträge

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Die Beiträge des nationalen MD-PhD-Programms ermöglichen dieses Jahr elf forschungsinteressierten Ärztinnen und Ärzten ein Doktorat in Naturwissenschaften, Public Health Wissenschaften und klinischer Forschung an einer Schweizer Universität. Die Synopsis bietet eine Übersicht über alle unterstützten Projekte.

Die lokalen MD-PhD-Kommissionen hatten 22 Gesuche vorselektioniert, daraus bestimmte die Nationale Expertenkommission 11 Kandidatinnen und Kandidaten, die eine Zusprache erhalten. Die Beiträge in Gesamthöhe von über 2 Millionen Franken decken das Salär der jungen Forschenden für zwei bis drei Jahre und werden vom Schweizerischen Nationalfonds, von der Krebsforschung Schweiz und von der SAMW finanziert. Die nächste Ausschreibung des MD-PhD-Programms erfolgt im Herbst mit Eingabetermin am 15. Dezember 2019.

Synopsis (PDF)

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Ethik

05.07.2019

Autonomie und Glück: die Präsentationen der Tagung sind online

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Die Abschlusstagung der Reihe «Autonomie in der Medizin» ging dem Glück auf die Spur: Macht Selbstbestimmung in der Medizin in jedem Fall glücklich? Kann sie auch verunsichern oder sich anderweitig negativ auswirken? Die Präsentationen vom 28. Juni 2019 vermitteln einen ersten Einblick in die Erkenntnisse, voraussichtlich Ende Jahr erscheint der Tagungsband mit vertiefenden Beiträgen.

Die Tagung beleuchtete Glück aus philosophischer, medizinischer, neurowissenschaftlicher und rechtlicher Perspektive, ergänzt mit Beispielen aus der Praxis. Dabei wurde klar, dass es zu kurz greift, Glück mit Handlungsfreiheit gleichzusetzen und daraus abzuleiten, eine hohe Stellung der Autonomie sei automatischer Garant für Glück.

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Projekte

26.06.2019

smarter medicine: Eine weitere Top-5-Liste ist veröffentlicht

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Der Trägerverein «smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland» hat zum Ziel, unnötige medizinische Behandlungen zu verhindern. Er fördert die Erarbeitung von «Top-5-Listen», womit Fachgesellschaften Interventionen bestimmen, die ganz zu vermeiden oder nur unter bestimmten Bedingungen anzuwenden sind. Im Juni hat die Schweizerische Gesellschaft für Oto-Rhino-Laryngologie, Kopf- und Halschirurgie (SGORL) ihre Liste veröffentlicht.

Die SGORL fühlt sich einer qualitativ hochstehenden medizinischen Versorgung verpflichtet und will diese Verpflichtung mit der Publikation einer Top-5-Liste unterstreichen. Ziel ist es, bei häufigen Hals-Nasen-Ohrenärztlichen Symptomen oder Erkrankungen die Überversorgung zu verringern und die Qualität der Behandlungen dadurch zu verbessern. Die Empfehlungen der SGORL können Sie hier herunterladen. Mehr Informationen zur Initiative und die Empfehlungen weiterer Fachgesellschaften finden Sie auf smartermedicine.ch.

«Top-5-Liste» für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (PDF)

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SPHN

28.05.2019

Harmonisierte Vorlagen für den Austausch von Daten und Proben

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In enger Zusammenarbeit haben das Swiss Personalized Health Network (SPHN) und Swiss Biobanking Platform (SBP) harmonisierte Vorlagen entwickelt, um den Austausch von Daten und Material im Rahmen von akademischen Forschungsprojekten zu erleichtern.

Damit zwischen Institutionen Daten und Proben für Forschungsprojekte ausgetauscht werden können, braucht es ein sogenanntes «Data Transfer and Use Agreement» (DTUA) und/oder «Material Transfer Agreement» (MTA). Als Teil nationaler Harmonisierungsbestrebungen und zur Erleichterung der Forschungszusammenarbeit in der Schweiz haben SPHN und SBP mit Hochschulen und Universitätsspitälern harmonisierte Vorlagen entwickelt. Details erfahren Sie im heute veröffentlichten Newsletter.

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Akademie

27.05.2019

Aktuelles aus der Kommission für Tierversuchsethik

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Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) hat an ihrer Sitzung vom 24. Mai 2019 die parlamentarische Initiative von Maya Graf für ein Verbot von schwerbelastenden Tierversuchen mit 17 zu 8 Stimmen zur Ablehnung empfohlen. Die Kommission für Tierversuchsethik (KTVE) der Akademien Schweiz begrüsst diesen Entscheid.

Die KTVE hatte im Auftrag der Akademien der Wissenschaften Schweiz gemeinsam mit swissuniversities und dem Schweizerischen Nationalfonds ein Argumentarium gegen die Annahme der parlamentarischen Initiative erarbeitet. Nachdem die WBK-N ihren Entscheid veröffentlicht hat, finden Sie auch das Argumentarium auf unserer Website.

Download Argumentarium (PDF)

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