SPHN

01.03.2021

Swiss Personalized Health Network: Neue Leitung im Management Office

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Das Swiss Personalized Health Network (SPHN) wurde 2017 lanciert, um zur Entwicklung, Implementierung und Validierung der Forschungsinfrastruktur beizutragen, die für die Interoperabilität und den Austausch von Gesundheitsdaten in der Schweiz erforderlich ist. Nachdem Myriam Tapernoux während sieben Monaten die Leitung des Management Office ad interim innehatte, übergibt sie diese Verantwortung nun an Thomas Geiger.

Im August 2020 hatte Myriam Tapernoux in ihrer Rolle als Leiterin des Ressorts Wissenschaft der SAMW zusätzlich die vorübergehende Leitung des SPHN Management Office übernommen. Am 1. März 2021 kehrt sie Vollzeit in ihre Funktion als Ressortleiterin zurück. Thomas Geiger, vor seinem Wechsel zur SAMW Manager von «Personalized Health Basel», ist dank dieser Erfahrung bestens qualifiziert, die Leitung des SPHN Management Office zu übernehmen. Mehr Informationen zu SPHN finden Sie auf der Website.

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Förderung

04.02.2021

Neurowissenschaften: Robert-Bing-Preis für Johanna Joyce und Grégoire Courtine

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Der Robert-Bing-Preis 2020 geht in die Westschweiz: Johanna Joyce, Professorin an der Universität Lausanne, wird für ihre Pionierarbeiten zur Rolle von Immunzellen in der Entwicklung von Hirntumoren ausgezeichnet. Grégoire Courtine, Professor an der EPFL, an der Universität und am Universitätsspital Lausanne, erhält den Preis für seine bahnbrechende Forschung zu Neurotechnologien, die das Gehvermögen nach einer Rückenmarkverletzung wiederherstellen können. Der Preis ist mit je 30'000 Franken dotiert.

Die SAMW schreibt den Robert-Bing-Preis alle zwei Jahre aus. Gemäss dem Willen des Stifters wird er an jüngere Forschende verliehen, die als Autorinnen und Autoren herausragender Arbeiten zur Erkennung, Behandlung oder Heilung von Nervenkrankheiten beitragen. Pandemiebedingt wurden die Preisträger erst Ende 2020 vom SAMW-Senat gewählt und die Bekanntmachung auf 2021 verschoben. Die Preisverleihung findet am 27. Mai 2021 statt. Weitere Informationen zu den Preisträgern und zum Preis finden Sie in der heute veröffentlichten Medienmitteilung und auf unserer Website.

Medienmitteilung (PDF)

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SPHN

01.02.2021

SPHN: Bericht des National Steering Board 2016 – 2019

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Personalisierte Medizin hat das Potenzial, mehr Qualität und Effizienz in der Gesundheitsforschung und im Gesundheitssystem zu ermöglichen. Die «Swiss Personalized Health Network»-Initiative (SPHN) wurde 2016 im Auftrag des Bundes lanciert mit dem Ziel, eine nationale Forschungsinfrastruktur zur verbesserten Interoperabilität von Gesundheitsdaten aufzubauen. Der Bericht des National Steering Board 2016 – 2019 präsentiert den Fortschritt der Initiative und die grössten Herausforderungen.

Im Bericht werden die Infrastrukturen, Technologien und Methoden beschrieben, die SPHN und seine Partner in der ersten Förderperiode entwickelt haben, um Forschung mit grossen Mengen an sensiblen Daten auf verantwortungsvolle, ethische und gesetzeskonforme Weise zu ermöglichen. Eines der wichtigsten Ergebnisse ist die umfassende Analyse der systemischen Herausforderungen und der Komplexität datenbasierter Gesundheitsforschung im föderalistischen System der Schweiz. Darauf gestützt wurden Lösungen für den Aufbau eines nachhaltigen Forschungsökosystems für personalisierte Gesundheit entwickelt. Laden Sie den Bericht (Englisch mit einer Zusammenfassung auf Deutsch) herunter oder bestellen Sie kostenlos eine gedruckte Broschüre.

Bericht herunterladen (PDF)

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Akademie

25.01.2021

Science Communication: Call for Proposals

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Die «Future of Science Communication Conference» in Berlin bringt europäische Akteure aus Forschung und Praxis der Wissenschaftskommunikation zusammen. Die 2-tägige Konferenz (24./25. Juni 2021) wird gemeinsam von «Wissenschaft im Dialog» und ALLEA, der Europäischen Föderation der Akademien der Wissenschaften, organisiert. Der «Call for Proposals» ist bis zum 28. Februar 2021 offen.

Wer kann sich bewerben? Die Organisatoren richten sich an ein breites Publikum und ermutigen zu Eingaben aus der Forschung und der Praxis. Willkommen sind alle Beiträge, die sich mit Wissenschaftskommunikation bzw. dem Verhältnis zwischen Wissenschaft, Forschung und Öffentlichkeit auseinandersetzen. Der «Call for Proposals» (PDF) enthält alle nötigen Informationen inklusive Eingabeformular. Mehr Informationen zur Konferenz finden Sie auf der ALLEA-Website.

Call for Proposals (PDF)

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Ethik

14.01.2021

Stellungnahme: Versuchstiere in Zeiten von Covid-19

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Die Kommission für Tierversuchsethik (KTVE) ist eine gemeinsame Kommission der SAMW und der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT). Sie besteht aus Mitgliedern der Gebiete Grundlagenforschung, Veterinärmedizin, Tierschutz, Recht und Ethik. Die Situation der Versuchstiere während der ersten Phase der Covid-19-Pandemie war Anlass für die KTVE, eine Stellungnahme zu diesem Thema zu verfassen.

Als der Bundesrat im März 2020 die «ausserordentliche Lage» erklärte, hatte dies beträchtliche Folgen für die Zucht und Haltung von Versuchstieren und die Durchführung von Tierversuchen an den Hochschulen. Die Auswirkungen waren über die Dauer des Teil-Lockdowns hinaus zu spüren. Dabei zeigte sich, dass in der Konzeption und in der Umsetzung der Notfallpläne Lücken bestehen. In ihrer Stellungnahme empfiehlt die KTVE den Hochschulen, ihre Notfallkonzepte zu überdenken und detaillierte Szenarien für verschiedene Katastrophen (Pandemie, Stromunterbruch, Brand, Erdbeben etc.) zu erarbeiten. Die KTVE bietet dem Schweizerischen Netzwerk der Tierhaltungsanlagen (Swiss Animal Facilities Network – SAFN) von swissuniversities und den Behörden dazu ihre Beratung an.

Stellungnahme herunterladen (PDF)

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Publikationen

12.01.2021

Chancen und Risiken kommerzieller DNA-Tests

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DNA-Analysen werden immer billiger und damit verbunden sind kommerzielle DNA-Tests immer breiter verfügbar. Die Kommerzialisierung von DNA-Tests wirft technische, rechtliche und gesellschaftliche Fragen auf. TA-SWISS, das Kompetenzzentrum für Technologiefolgen-Abschätzung im Verbund der Akademien der Wissenschaften Schweiz, hat diesen Themen eine Studie gewidmet.

In der mehrere hundert Seiten umfassenden Studie weisen die Wissenschaftler/-innen auf die unscharfe Grenze zwischen Lifestyle-Produkten und medizinischen Tests, den Missbrauch von Abstammungstests und die Risiken des Einsatzes der DNA-Phänotypisierungen bei polizeilichen Ermittlungen hin. Die von TA-SWISS Ende 2020 veröffentlichten Ergebnisse sind in Form eines detaillierten Berichts, als Kurzfassung und als kurzer Erklärfilm verfügbar. Laden Sie die Kurzfassung hier herunter oder besuchen Sie die Website von TA-SWISS.

Kurzfassung herunterladen (PDF)

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Akademie

02.01.2021

Neue Mitglieder in den Gremien der SAMW

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Per Anfang Jahr finden in verschiedenen Gremien der SAMW personelle Wechsel statt: Prof. Paul Hoff, Zürich, wird Präsident der Zentralen Ethikkommission. In dieser Position – und damit verbunden auch im SAMW-Vorstand – folgt er auf Prof. Jürg Steiger, Basel. Zudem hat der Senat der SAMW im November 2020 auf dem Korrespondenzweg sieben neue Einzel- und Ehrenmitglieder gewählt.

Ein weiterer Wechsel steht im SAMW-Vorstand per 1. Februar 2021 an: Dr. Jürg Schlup, als FMH-Präsident Mitglied ex officio, übergibt sein Amt an seine Nachfolgerin Dr. Yvonne Gilli. Das SAMW-Generalsekretariat heisst die neuen Mitglieder herzlich willkommen. Weitere Informationen zur Organisation der Akademie finden sie im Menü «Porträt».

Über die SAMW

Akademie

17.12.2020

Triage auf Intensivstationen: Richtlinien Version 3.1

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Die SAMW und die Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedizin SGI veröffentlichen eine aktualisierte Version der Richtlinien für die Triage bei Ressourcenknappheit auf Intensivstationen. Die Version 3.1 präzisiert die ethischen Prinzipien und klärt und ergänzt rechtliche Aspekte. Die Empfehlungen für die Entscheidfindung der Fachpersonen auf den Intensivstationen (Ziff. 4.3. und 4.4.) sind im Kern unverändert, wurden aber angesichts der mit der Pandemie gemachten Erfahrungen präzisiert.

Die Version 3.1 konkretisiert das Prinzip der kurzfristigen Überlebensprognose, das für die Triage entscheidend ist. Eine Verdeutlichung erhielt auch die sorgfältige Beachtung und Reevaluation des Patientenwillens. Zudem waren die Ausführungen betreffend Alter, Behinderung und Demenz als unzulässige Kriterien bei Triageentscheidungen und die Anwendung der «Clinical Frailty Scale» in der Vorgängerversion teilweise zu knapp formuliert, was zu Missverständnissen führte. Diese Passagen wurden ergänzt oder neu formuliert. Das aktualisierte Dokument ist in vier Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch) auf unserer Website verfügbar. Dort finden Sie neu auch Hintergrundinformationen in Form häufiger Fragen und Antworten (FAQ).

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