News

Akademie

14.06.2024

Ein neuer SAMW-Präsident ab Januar 2025

An seiner Sitzung vom 13. Juni hat der Senat Prof. Arnaud Perrier zum neuen Präsidenten der SAMW gewählt. Er wird die Nachfolge von Prof. Henri Bounameaux antreten, der seine Amtszeit bis zum 31. Dezember 2024 verlängert. Arnaud Perrier kennt die SAMW bestens: Er ist seit 2018 Mitglied des Senats, war von 2013 bis 2016 Vorstandsmitglied und wirkte in verschiedenen Kommissionen mit.

Nach seiner Ausbildung zum Internisten arbeitete Arnaud Perrier den Grossteil seiner Karriere am Universitätsspital Genf (HUG), wo er die medizinische Abteilung für Allgemeine Innere Medizin leitete. Während dieser Zeit war er als Kliniker und klinischer Forscher tätig und engagierte sich für die Reform des Medizinstudiums. Bis Ende 2024 hat Arnaud Perrier noch seine aktuelle Position als ärztlicher Direktor des HUG inne, bevor er per 1. Januar 2025 das SAMW-Präsidium übernimmt. Auf unserer Website erfahren Sie die aktuelle Zusammensetzung unseres Vorstands.

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Ethik

11.06.2024

SAMW-Richtlinien in Anwendung: Fragen rund um Urteilsfähigkeit

Die medizin-ethischen Richtlinien der SAMW bieten theoretische Grundlagen und praktische Hilfestellungen zu ethisch herausfordernden Situationen im medizinischen Alltag. In der Zeitschrift «Primary and Hospital Care» werden die SAMW-Richtlinien anhand konkreter Praxisbeispiele veranschaulicht. Der aktuellste Beitrag zum Thema Urteilsfähigkeit ist nun auf unserer Website verfügbar.

Medizin-ethische Richtlinien brauchen den Praxistest. Dabei sind nicht nur eigene Erfahrungen von Bedeutung, sondern auch jene von Berufskolleginnen und -kollegen. Aus diesem Grund veröffentlicht «Primary and Hospital Care» seit 2018 im Rahmen einer losen Serie Fallbeispiele, in denen SAMW-Richtlinien zur Anwendung kommen. Bisherige Themen waren u. a. Palliative Care, Zwangsmassnahmen und die medizinische Betreuung von Menschen mit Demenz. Den aktuellen Artikel zur Urteilsfähigkeit können Sie hier herunterladen, alle anderen Beispiele finden Sie auf unserer Website.

Artikel herunterladen (PDF)

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Akademie

10.06.2024

RNA-Technologien: Wirkmechanismen und Anwendungen

Ribonukleinsäuren (RNA) spielen eine essenzielle Rolle in sämtlichen Zellen aller Organismen. Die Covid-19-Pandemie hat RNAs in Form von Impfstoffen ins öffentliche Scheinwerferlicht gerückt: Weniger als ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie standen in den meisten westlichen Ländern mRNA-Impfstoffe gegen Sars-CoV-2 zur Verfügung. Ein von der Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) veröffentlichter Bericht stellt Impfungen und weitere RNA-Technologien vor.

Der Bericht hat das Ziel, einen technisch-naturwissenschaftlichen Überblick über die verschiedenen aktuell relevanten RNA-Technologien zu verschaffen. Er liefert Informationen zu den Wirkmechanismen der RNA-basierten Ansätze, ihren Anwendungsfeldern und ihrem Entwicklungsstand. Der Bericht soll dazu dienen, Nutzen, Risiken und Grenzen der verschiedenen RNA-Technologien und ihrer Produkte einzuschätzen und zu diskutieren. Zudem soll er die rechtliche Einordnung von RNA-Produkten unterstützen.

Bericht herunterladen (PDF)

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Agenda

06.06.2024

Wie gelingt die Dekarbonisierung des Gesundheitssystems?

Am Donnerstag, 5. September 2024, organisiert das ETHICH-Konsortium für nachhaltige Gesundheit und den ökologischen Wandel des Gesundheitssystems im Biozentrum Basel ein nationales Forum. Dieses soll den Austausch fortsetzen und verstärken, der letztes Jahr am SAMW-Forum lanciert wurde.

Die Veranstaltung legt den Fokus auf die im vergangenen Jahr gemachten Erfahrungen. Dabei werden u. a. die Indikatoren diskutiert, mit denen die positive Wirkung der verschiedenen Projekte auf das Gesundheitssystem geprüft werden kann. Möchten Sie am Forum einen aktiven Beitrag leisten? Dann bewerben Sie sich bis am 30. Juni 2024 mit einem Abstract. Gefragt sind Ergebnisse aus einem bereits am Forum 2023 vorgestellten Projekt oder neue Ideen, die einen oder mehrere im SAMW-Positionspapier enthaltene Vorschläge aufnehmen.

Positionspapier (PDF)

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Akademie

30.05.2024

Jahresbericht 2023 der Akademien der Wissenschaften Schweiz

Im Verbund der Akademien der Wissenschaften Schweiz (a+) blickt die SAMW als eines von sechs Mitgliedern auf ein vielfältiges Berichtsjahr zurück. Im Fokus stehen Querschnittsthemen wie die akademische Freiheit, der Dialog mit der Politik oder der wissenschaftliche Nachwuchs repräsentiert durch die Junge Akademie Schweiz.

Der Jahresbericht a+ stellt zudem jedes Verbundsmitglied mit einem spezifischen Projekt oder Engagement vor. Das «SAMW-Gesicht 2023» ist der Intensivmediziner Miodrag Filipovic. Lesen Sie auf den Seiten 12 und 13, weshalb er als SAMW-Vorstandmitglied u. a. das Projekt Gesundheitliche Vorausplanung (GVP) vorantreibt und sich dafür einsetzt, das Vertrauen der Gesellschaft in die Wissenschaft zu stärken.

Jahresbericht a+ 2023 (PDF)

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Agenda

27.05.2024

Biomedizinische Bibliotheken: Fachaustausch zu Systematic Reviews

Die von der SAMW betreute Kommission «Biomedizinische Bibliotheken» lädt zu einem Netzwerkanlass ein. Der «Austausch zwischen Experten für Systematic Reviews» findet am Dienstag, 27. August 2024, in Basel statt. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen sind bis zum 21. Juni 2024 erwünscht.

Der Anlass bietet Expertinnen und Experten für Systematic Reviews aus verschiedenen Institutionen die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Nach kurzen Inputreferaten wird im Rahmen eines «World Café» über verschiedene Aspekte von Systematic Reviews Services diskutiert. Die Veranstaltung wird auf Englisch durchgeführt. Detaillierte Informationen finden Sie im Programm.

Programm (PDF)

Anmeldung

Akademie

23.05.2024

Stellungnahme zu einem Bundesgesetz über die Gesundheit

Anfang Juni entscheidet das Stimmvolk über zwei Vorlagen zu den Gesundheitskosten. Unabhängig vom Ergebnis bleiben grosse Herausforderungen ungelöst: alternde Bevölkerung, Fachkräftemangel, elektronisches Patientendossier etc. Für nachhaltige Lösungen und eine wirksame Steuerung des Gesundheitssystems schlägt die SAMW gestützt auf eine wissenschaftliche Analyse einen Verfassungsartikel und ein Bundesgesetz über die Gesundheit vor.

Gesundheit muss als ganzheitliches Konzept im Sinne von «One Health» an der Schnittstelle von Mensch, Tier und Umwelt verstanden werden. Dazu braucht es Bestrebungen nach «Gesundheit in allen Politikbereichen». In ihrer Stellungnahme unterstützt die SAMW deshalb die Idee eines Bundesgesetzes über die Gesundheit. Darüber hinaus schlägt sie vor, Gesundheit in der Verfassung zu verankern. Den konkreten Vorschlag für einen solchen Verfassungsartikel finden Sie in der Stellungnahme (pdf), weitere Dokumente und Hintergründe sind auf unserer Website verfügbar.

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SPHN

06.05.2024

SPHN: Kontinuität trotz Wechsel in der Leitung des DCC

Nach 5 Jahren als Direktorin des SPHN Data Coordination Center (DCC) und Gruppenleiterin der Personalisierten Gesundheitsinformatik am SIB Schweizerischen Institut für Bioinformatik wechselt Katrin Crameri am 1. Juni 2024 zum Bund. Sie übernimmt u. a. die fachliche Leitung des DigiSanté-Programms zur Förderung der digitalen Transformation im Gesundheitswesen. Thomas Geiger, Geschäftsführer von SPHN, wird ad interim die Aktivitäten des DCC leiten.

In ihrer neuen Position hat Katrin Crameri auch eine Brückenfunktion inne: Es gibt zahlreiche Schnittstellen und potentielle Synergien zwischen dem SPHN-DCC und DigiSanté, und die Beziehungen zur Abteilung Digitale Transformation beim BAG können weiter gestärkt werden. Dank Thomas Geiger, seit 2021 Geschäftsführer des SPHN Management Office, ist auch innerhalb SPHN für Kontinuität gesorgt. Sein umfassendes Verständnis und die starken Beziehungen zum DCC-Team und den Netzwerkpartnern werden einen reibungslosen Übergang gewährleisten. Mehr Informationen finden Sie auf der SPHN-Website.

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SPHN

02.05.2024

SPHN und PHRT laden zum Symposium «Data for Health» ein

Das Swiss Personalized Health Network (SPHN) und die Personalized Health and Related Technologies (PHRT)-Initiative des ETH-Bereichs organisieren gemeinsam das Symposium «Data for Health». Der ganztägige Anlass findet am 31. Oktober 2024 in Bern statt und hat zum Ziel, die Ergebnisse der beiden Initiativen zu präsentieren und über das künftige Datenökosystem für die Schweizer Gesundheitsforschung zu diskutieren. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Während acht Jahren haben SPHN und PHRT gemeinsam wichtige Grundlagen zur Förderung der personalisierten Gesundheitsforschung und -versorgung in der Schweiz geschaffen. Am Symposium blicken sie nicht nur zurück, sondern auch voraus. Besonderes Augenmerk wird auf die Schnittstellen zum Programm DigiSanté und der Nationalen Strategie für Open Research Data gelegt. Unter den namhaften Referentinnen ist Prof. Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation, zu hören. Detaillierte Informationen finden Sie auf der SPHN-Website.

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Akademie

26.04.2024

Call: Nationaler Preis für Open Research Data

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz schreiben zum zweiten Mal den Nationalen Preis für Open Research Data (ORD-Preis) aus. Er ist Bestandteil des Aktionsplans «Open Research Data», den die Akademien im Rahmen der Nationalen Strategie umsetzen. Der Preis zeichnet Forschende für innovative Praktiken im Bereich ORD aus und soll beitragen, den Wandel zu offenen Forschungspraktiken voranzutreiben.

Offene Forschungsdaten fördern die Transparenz, die Reproduzierbarkeit und die Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Zudem erlauben sie der Gesellschaft, von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu profitieren. Informationen zum ORD-Preis, zu den Teilnahmebedingungen sowie das Formular für Bewerbungen finden Sie auf der Website der Akademien. Bewerbungen sind bis zum 31. Juli 2024 möglich.

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Akademie

23.04.2024

Unverzichtbare Investitionen in Bildung, Forschung und Innovation

Der Bundesrat hat Anfang März die Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Botschaft) in den Jahren 2025–2028 ans Parlament überwiesen. Damit legt er die Ziele und Mittel für die Institutionen der Forschungs- und Innovationsförderung fest. Erstmals seit den 1990er-Jahren werden weniger Mittel zugesprochen als im Vorjahr. Auch die Akademien der Wissenschaften Schweiz (a+) sind betroffen: Ihnen drohen Kürzungen von durchschnittlich 6,8 Mio. CHF pro Jahr.

Gemeinsam mit seinen BFI-Partnern hat a+ gestern gegenüber den Medien dargelegt, wie die rückläufige Investitionspolitik die Entwicklung des Wissensplatzes Schweiz zu beeinträchtigen droht. Die Akademien, darunter die SAMW, sind in den Jahren 2025–2028 mit einer Finanzierungslücke von über 27 Mio. CHF konfrontiert. Zudem sollen die Akademien zusätzliche Projekte aus dem Grundauftrag finanzieren – obwohl das Budget dafür bereits für 2024 gekürzt wurde. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von a+.

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Agenda

16.04.2024

Symposium «Governing by Values»: Medizin-ethische Richtlinien im Wandel

Die medizin-ethischen Richtlinien der SAMW stehen im Spannungsfeld von Medizin, Ethik, Recht und Gesundheitspolitik. Gemeinsam mit der Universität Bern organisiert die Akademie ein Symposium zur Bedeutung, Legitimation und Weiterentwicklung der Richtlinien. Diskutieren Sie mit: am Dienstag, 3. September 2024, im Eventforum Bern. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich.

Wer soll und darf in der Schweiz medizin-ethische Richtlinien erstellen? Mit welcher Wirkung und Verbindlichkeit? Diesen Fragen gehen wir am Symposium auf den Grund. Ausgangspunkt ist das von der Universität verantwortete SNF-Projekt «Governing by Values», das die Geschichte der SAMW-Richtlinien historisch und juristisch untersucht hat. Neben der Präsentation der Forschungsergebnisse stehen die heutige Relevanz und der Nutzen der Richtlinien im Fokus. Das Symposium soll einen Beitrag leisten zu einer transparenten und praxisrelevanten Weiterentwicklung.

Programm herunterladen (PDF)

Anmeldung

SPHN

15.04.2024

Swiss Personalized Health Network: Short Report 2023

Das Swiss Personalized Health Network (SPHN) koordiniert schweizweit den Aufbau einer Infrastruktur für die verantwortungsvolle Nutzung und effiziente Weiterverwendung von gesundheitsrelevanten Daten. Der Short Report 2023 gibt einen Überblick über die verschiedenen Aktivitäten der SPHN Initiative im vergangenem Jahr und die dabei erzielten Fortschritte.

Im Jahr 2023 veröffentlichte das SPHN National Steering Board seinen Bericht über die Verstetigung der SPHN-Infrastrukturen ab 2025. Die BFI-Botschaft 2025–2028 sieht das SPHN-DCC dann als nationales Koordinations- und Kompetenzzentrum im Bereich der Gesundheitsdaten vor. Wie die Operationalisierung in einem finanziell herausfordernden Umfeld gelingen kann, war im vergangenen Jahr ein zentrales Anliegen und bleibt es auch im laufenden Jahr. Mehr Informationen über SPHN und frühere Publikationen finden Sie auf unserer Themenseite.

SPHN Short Report 2023 (PDF)

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Projekte

10.04.2024

smarter medicine: Zweite Top-5-Liste für die Anästhesiologie

Der Verein «smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland», dessen Trägerschaft die SAMW angehört, setzt sich für die optimale Gesundheitsversorgung in der Schweiz ein. Er fördert die Erarbeitung von Top-5-Listen, womit Fachgesellschaften Interventionen bestimmen, die ganz zu vermeiden oder nur unter bestimmten Bedingungen anzuwenden sind. Im April 2024 hat die Schweizerische Gesellschaft für Anästhesiologie und Perioperative Medizin (SSAPM) ihre zweite Liste veröffentlicht.

Die Liste enthält zusätzliche Empfehlungen für die Anästhesiologie und die perioperative Medizin. Damit stellt die SSAPM den Fachkräften insgesamt zehn Empfehlungen zur Verfügung, um die zunehmend kranken, komplexen und polymorbiden Patientinnen und Patienten im perioperativen Prozess optimal und effektiv zu betreuen. Sie können die neue Top-5-Liste «Anästhesiologie und Perioperative Medizin» hier herunterladen. Die erste Liste der SSAPM, mehr Informationen zur Initiative und die Listen weiterer Fachgesellschaften finden Sie auf der Website von «smarter medicine».

Top-5-Liste SSAPM herunterladen (PDF)

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Förderung

09.04.2024

Young Talents in Clinical Research: Ausschreibung 2024

Mit dem Förderprogramm «Young Talents in Clinical Research» (YTCR) ermöglichen die Gottfried und Julia Bangerter-Rhyner-Stiftung und die SAMW jungen interessierten Ärztinnen und Ärzten eine erste Forschungserfahrung. 2024 stehen erneut 1 Million CHF zur Verfügung, um Nachwuchskräften «protected research time» bzw. die Durchführung eines eigenen Forschungsprojekts zu finanzieren. Eingabefrist für Gesuche ist am 30. Juni 2024.

Mit den beiden Instrumenten «beginner grants» und «project grants» ermöglicht das YTCR-Programm eine zweistufige Unterstützung für Mediziner:innen, die ergänzend zur klinischen Tätigkeit erste Erfahrungen in der Forschung sammeln möchten. Gesuche müssen auf Englisch verfasst sein und online registriert werden. Detaillierte Informationen zu den Teilnahmebedingungen, zur Gesuchseingabe und zum Evaluationsverfahren finden Sie im Reglement, auf unserer Webseite und in den FAQ.

Reglement herunterladen (PDF)

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Akademie

26.03.2024

Der SAMW Jahresbericht 2023 ist online

Das SAMW-Jahr 2023 stand ganz im Zeichen des Mottos «Für die Wissenschaft, die Medizin und die Gesellschaft». Verschiedene Aktivitäten wurden weitergeführt, Kooperationen gefestigt und teilweise neu ausgerichtet. Auch etwas zu feiern hat es gegeben: 80 Jahre SAMW – santé!

Der Rückblick bleibt das Herzstück des Online-Jahresberichts und vermittelt eine rasche Übersicht über unsere Aktivitäten im Laufe des Berichtsjahres. Die Kästchen in den Farben der Ressorts zeigen einen bunten Strauss an Aktivitäten, der von unserem vielfältigen Engagement für die Wissenschaft, die Medizin und die Gesellschaft zeugt. Scrollen Sie sich noch einmal durch das vielfältige Jahr 2023 und freuen Sie sich über einen bekannten Meilenstein oder entdecken Sie Neues. Ein PDF des Berichts steht wiederum zur Verfügung, wenn Sie lieber drucken statt scrollen.

Jahresbericht herunterladen (PDF)

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Akademie

21.03.2024

Revision des Epidemiengesetzes: die SAMW nimmt Stellung

Der Bundesrat möchte die Rahmenbedingungen für die Bewältigung künftiger Pandemien verbessern. Zu diesem Zweck hat er die Vernehmlassung zur Revision des Epidemiengesetzes (EpG) lanciert. An seiner Sitzung vom 18. März 2024 hat der SAMW-Vorstand eine Stellungnahme verabschiedet. Er befürwortet den neuen Text grundsätzlich, regt aber einige Punkte zur Anpassung an.

Die SAMW begrüsst insbesondere die Berücksichtigung der Lehren aus der Covid-19-Pandemie, die Anerkennung des «One Health»-Prinzips, die Stärkung der Prävention und die Erkenntnis, in die Pandemievorsorge zu investieren. Sie identifiziert aber auch Lücken, darunter die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Zugang zu Gesundheitsdaten und die Notwendigkeit einer besseren Integration der Grundversorgung. Die detaillierte Stellungnahme finden Sie hier als Download und im Menü Publikationen.

Stellungnahme herunterladen (PDF)

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Publikationen

19.03.2024

Potenzial und Grenzen der künstlichen Intelligenz in der Medizin

Künstliche Intelligenz (KI) ist heute in aller Munde. Zu diesem sprunghaften Anstieg des Interesses haben die beispiellosen Fortschritte der Technologie und ihres Aushängeschilds ChatGPT beigetragen. Wie gross ist das Potenzial von KI in der Medizin? Antworten für die Onkologie bietet der Schwerpunkt im SAMW Bulletin 1/2024 von Andreas Wicki, Professor für Onkologie an der Universität Zürich.

Es gibt Gebiete in der Medizin, in denen der Bedarf nach Unterstützung bei der Datenverarbeitung mittels KI sehr gross und nicht mit menschlicher Arbeitskraft zu bewältigen ist. Dazu gehört die Onkologie. In seinem Beitrag beleuchtet Andreas Wicki insbesondere den Nutzen von KI-Anwendungen in Tumorboards auf der Suche nach dem passenden Therapieentscheid. Auch der Artikel von SPHN ist dem Thema KI gewidmet. Zudem finden Sie wie immer Neuigkeiten aus den Ressorts Ethik, Förderung und Projekte.

Bulletin 1/2024 (PDF)

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Ethik

19.03.2024

Die SAMW nimmt Stellung zum revidierten Ausländer- und Integrationsgesetz

Im Rahmen einer Revision des Ausländer- und Integrationsgesetzes soll im Art. 71b das Arztgeheimnis bei zwangsweisen Rückführungen aufgehoben werden. Die SAMW kritisiert dies in ihrer Stellungnahme scharf und lehnt die neue Formulierung ab. Sie hat in den letzten Jahren zu einer Lösung beigetragen, damit die Weitergabe medizinischer Daten im Ausschaffungsvollzug unter Wahrung des Arztgeheimnisses möglich ist.

Das Berufsgeheimnis ist entscheidend für das Vertrauensverhältnis zwischen Arztperson und Patient:in und dient dem Schutz der Privatsphäre. Es darf nur durchbrochen werden, wenn gesetzlich verankerte Rechtfertigungsgründe gegeben sind. Der Schutz der genannten hohen Werte verlangt dafür triftige Gründe. Im Fall der zwangsweisen Rückführung hält die SAMW – zusammen mit der FMH und der Konferenz der Gefängnisärzte – fest, dass solche Gründe nicht vorliegen. In ihrer Stellungnahme begründet sie dies differenziert. Mit dem jüngst überarbeiteten «Ärztlichen Bericht im Rückkehrbereich» ist ein Instrument zum Informationstransfer unter Wahrung des Arztgeheimnisses vorhanden.

Stellungnahme der SAMW (PDF)

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SPHN

14.03.2024

SPHN: Engpässe beim Austausch von Gesundheitsdaten

Das Swiss Personalized Health Network (SPHN) hat wichtige Grundlagen geschaffen, um eine verantwortungsvolle Nutzung von Gesundheitsdaten in der Forschung zu ermöglichen und zu fördern. Allerdings zeigen sich beim Austausch von Gesundheitsdaten immer wieder Hürden und Engpässe. Eine kürzlich veröffentlichte Studie bringt neue Erkenntnisse.

Die Studie beleuchtet neben den technischen Aspekten auch rechtliche und ethische Herausforderungen, die sich beim Austausch von sensiblen Gesundheitsdaten stellen. Sie kommt zum Schluss, dass zur Erleichterung des Zugangs und des Austauschs von Daten in der Schweiz vor allem weitere rechtliche Abklärungen, Ausbildung und Investitionen in nachhaltige Infrastrukturen nötig sind. Sie können den Artikel aus dem Swiss Medical Weekly hier herunterladen.

Zum Artikel (PDF)

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Projekte

13.03.2024

smarter medicine: Top-5-Liste für Palliativmedizin veröffentlicht

Die Initiative «smarter medicine» publiziert in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Palliative Medizin eine weitere Top-5-Liste. Getreu dem Motto «Weniger ist manchmal mehr» sind darin fünf unnötige Behandlungen sowie Abklärungsschritte aufgeführt, auf die im Gebiet der Palliativmedizin verzichtet werden kann.

Der Verein «smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland», dessen Trägerschaft die SAMW angehört, setzt sich für die optimale Gesundheitsversorgung in der Schweiz ein. Er fördert die Erarbeitung von Top-5-Listen, womit Fachgesellschaften Interventionen bestimmen, die ganz zu vermeiden oder nur unter bestimmten Bedingungen anzuwenden sind. Sie können die Top-5-Liste «Palliativmedizin» hier herunterladen. Mehr Informationen zur Initiative und die Listen weiterer Fachgesellschaften finden Sie auf der Website von «smarter medicine».

Top-5-Liste für Palliativmedizin (PDF)

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Projekte

06.03.2024

smarter medicine: Top-5-Liste für die Onkologie publiziert

Der Verein «smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland», dessen Trägerschaft die SAMW angehört, setzt sich für die optimale Gesundheitsversorgung in der Schweiz ein. Er fördert die Erarbeitung von Top-5-Listen, womit Fachgesellschaften Interventionen bestimmen, die ganz zu vermeiden oder nur unter bestimmten Bedingungen anzuwenden sind. Im März 2024 hat die Schweizerische Gesellschaft für Medizinische Onkologie (SGMO) ihre Liste veröffentlicht.

In Zusammenarbeit mit smarter medicine haben andere Schweizer Fachgesellschaften (Chirurgie und Radioonkologie) bereits Empfehlungen über Tumortherapien aus ihren jeweiligen Fachgebieten publiziert. Nun rät die SGMO in bestimmten Situationen von Behandlungen und Bildgebungen ab wegen mangelndem klinischen Nutzen. Sie können die Top-5-Liste «Medizinische Onkologie» hier herunterladen. Mehr Informationen zur Initiative und die Listen weiterer Fachgesellschaften finden Sie auf der Website von «smarter medicine».

Top-5-Liste für Medizinische Onkologie (PDF)

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Förderung

05.03.2024

Ausschreibung KZS-Fonds: Seed Grants für Nachwuchsforschende

Für die Ausschreibung aus dem Käthe-Zingg-Schwichtenberg-Fonds (KZS-Fonds) stehen dieses Jahr erneut 250’000 CHF zur Verfügung. Mit KZS Seed Grants werden Junior-Forschende in biomedizinischer Ethik unterstützt, die ein eigenständiges Forschungsprojekt durchführen wollen. Eingabefrist für Gesuche ist am 1. Mai 2024.

Pro KZS Seed Grant können bis zu 80’000 CHF für eine maximale Laufzeit von 18 Monaten zugesprochen werden. Die Beiträge ermöglichen eine innovative Forschungsidee zu erkunden, ein kleines, unabhängiges Pilotprojekt zu realisieren und/oder einen Projektantrag zu erstellen, der anschliessend bei einer grösseren Förderinstitution eingereicht wird. Details zu den Teilnahmebedingungen und zur Gesuchseingabe finden Sie auf unserer Website.

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Ethik

27.02.2024

Gesundheitliche Vorausplanung: Logo, Jahresbericht und neue Teilprojekte

Damit Gesundheitliche Vorausplanung (GVP) nicht nur in der Theorie behandelt, sondern auch in den Köpfen verankert wird, hat das Projekt ein Logo erhalten. Es steht für das gemeinsame Ziel der nationalen Arbeitsgruppe, GVP in der Schweiz weiter zu etablieren und alltäglich zu machen. Zudem laufen in Teilprojekten vertiefende Arbeiten zu Empfehlungen aus der 2023 veröffentlichten Roadmap.

Ein momentaner Schwerpunkt ist GVP bei Menschen in Alters- und Pflegeheimen. Mit einer nationalen Umfrage soll der aktuelle Stand der GVP in den Heimen erhoben werden. Basierend auf den Ergebnissen werden praxistaugliche Lösungen entwickelt, um GVP in diesem Setting zu verbessern. Informationen zu weiteren Aktivitäten und Projekten der Arbeitsgruppe GVP bietet der Jahresbericht 2023.

Jahresbericht herunterladen (PDF)

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Projekte

21.02.2024

Bundesgesetz über die Gesundheit: wissenschaftliche Analyse von Unisanté

Die SAMW setzt sich seit Jahren mit Fragen zur Nachhaltigkeit des Schweizer Gesundheitssystems auseinander. In diesem Rahmen hat sie Unisanté Lausanne beauftragt, die Steuerung des Gesundheitssystems zu analysieren und die Bedeutung eines Bundesgesetzes über die Gesundheit wissenschaftlich zu beleuchten. Unisanté hat den Bericht heute veröffentlicht. Die SAMW wird diese Ergebnisse und Empfehlungen prüfen und eine Stellungnahme dazu erarbeiten.

Aktuell wird das Schweizer Gesundheitssystem auf Bundesebene hauptsächlich über das Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) gesteuert. Eine umfassende Gesundheitspolitik sollte jedoch weit darüber hinausgehen. Der Bericht von Unisanté beschreibt ein zwar leistungsstarkes, aber schlecht an die künftigen Herausforderungen angepasstes Gesundheitssystem. Gründe sind eine fragmentierte Sicht der Gesundheit, eine zu komplexe Steuerung und verflochtene Verantwortlichkeiten. Der Bericht ist auf Französisch verfasst und wird im Sommer, zusammen mit der Stellungnahme der SAMW, auch auf Deutsch veröffentlicht.

Bericht auf Französisch (PDF)

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SPHN

16.02.2024

SPHN im Fokus des Podcast «health terminal» #29

Der Podcast «health terminal» bringt vielfältige Themen rund um die Digitalisierung des Schweizer Gesundheitswesens auf den Punkt. In Folge 29 steht das Swiss Personalized Health Network (SPHN) im Fokus. Im Doppel-Interview erfahren Sie, warum es eine so grosse Herausforderung ist, Gesundheitsdaten für die Forschung nutzbar zu machen.

Thomas Geiger, Geschäftsführer SPHN, und Katrin Crameri, Direktorin des SPHN-Datenkoordinationszentrums, beschreiben im Gespräch, was SPHN bislang erreicht hat – und was es noch zu tun gibt. Sie erklären, weshalb der Aufbau nachhaltiger nationaler Infrastrukturen für Forschung in der Schweiz manchmal schwierig ist, und wie herausfordernd es bleibt, eine langfristige Finanzierung zu finden. Details hören Sie direkt bei «health terminal».

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Projekte

14.02.2024

Aktualisierte Empfehlungen für gesundheitsbezogene Register

Gesundheitsbezogene Register sind ein massgeblicher Bestandteil der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung: Sie tragen zur Transparenz und Vergleichbarkeit medizinischer Leistungen bei, sind Grundlage für die klinische und epidemiologische Forschung und liefern wichtige Daten für die Gesundheitspolitik. Die Register-Empfehlungen von 2019 wurden aktualisiert.

Aufgrund der per 1. September 2023 in Kraft gesetzten bundesrechtlichen Datenschutzbestimmungen haben die Herausgeberorganisationen, darunter die SAMW, die «Empfehlungen zum Aufbau und Betrieb von gesundheitsbezogenen Registern» überarbeitet. Die aktualisierte Version 2.1 und die dazugehörige Checkliste finden Sie auf der Webseite des ANQ.

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Akademie

08.02.2024

Die SAMW sucht Verstärkung für das Generalsekretariat

Das Generalsekretariat der SAMW braucht ab dem 15. April 2024 eine studentische Hilfskraft  für vielfältige administrative Arbeiten: Versand von Publikationen, Aktualisierung der Datenbank, Bearbeitung von Gesuchen im Ressort Förderung etc. Das Pensum beträgt ca. 15 Stunden pro Woche und die Anstellung ist längerfristig gewünscht. Wir freuen uns auf Bewerbungen bis Donnerstag, 29. Februar 2024.

Wir suchen eine vertrauenswürdige, flexible Person, die gerne in einem dynamischen Umfeld arbeitet. Die Studienrichtung spielt keine Rolle; Deutsch als Muttersprache und gute Kenntnisse in Französisch und Englisch sind erwünscht. Alle Details zur Stelle und den Kontakt für Ihre Bewerbung finden Sie in der untenstehenden Stellenausschreibung. Ein Bild von unserem kleinen Team können Sie sich auf unserer Website im Menü Porträt machen.

Stellenausschreibung (PDF)

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Projekte

31.01.2024

smarter medicine: Zweite Top-5-Liste für Pädiatrie veröffentlicht

Die Initiative «smarter medicine» ist Anfang Jahr im Aufwind: Nach der Top-5-Liste für Angiologie publiziert pädiatrie schweiz eine weitere Liste, bereits die zweite für diesen Fachbereich. Diese konzentriert sich auf Untersuchungen bei Kindern, auf die in Anbetracht des Risikos einer Überbehandlung und zusätzlicher Kosten ohne nachgewiesenen Nutzen verzichtet werden sollten.

Der Verein «smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland» dessen Trägerschaft die SAMW angehört, setzt sich für die optimale Gesundheitsversorgung in der Schweiz ein. Er fördert die Erarbeitung von Top-5-Listen, womit Fachgesellschaften Interventionen bestimmen, die ganz zu vermeiden oder nur unter bestimmten Bedingungen anzuwenden sind. Sie können die Top-5-Liste «Pädiatrie» hier herunterladen. Mehr Informationen zur Initiative und die Listen weiterer Fachgesellschaften finden Sie auf der Website von «smarter medicine».

Top-5-Liste für Pädiatrie (PDF)

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Förderung

30.01.2024

Stern-Gattiker-Preis 2024 für weibliche Vorbilder in der akademischen Medizin

Die SAMW schreibt zum vierten Mal den Stern-Gattiker-Preis aus. Er ist mit 15'000 Franken dotiert und würdigt Frauen in der akademischen Medizin. Durch deren Vorbildfunktion soll gezielt der weibliche Nachwuchs für eine derartige Karriere motiviert werden. Nominationen sind bis zum 21. März 2024 möglich.

Mit dem Stern-Gattiker-Preis zeichnet die SAMW alle zwei Jahre eine Ärztin aus, die innerhalb der letzten zehn Jahre habilitierte, die in einem Spitalumfeld eine Festanstellung innehat und sich auf unterschiedliche, jeweils zu begründende Art als «role model» eignet. Dazu gehören z. B. die Nähe zum medizinischen Nachwuchs und das Engagement für die Chancengleichheit. Detaillierte Informationen für Nominationen finden Sie auf unserer Website und in der Synopsis sind die bisherigen Preisträgerinnen aufgeführt.

Synopsis herunterladen (PDF)

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Projekte

24.01.2024

smarter medicine: Schweizerische Gesellschaft für Angiologie publiziert Top-5-Liste

Der Trägerverein «smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland», dessen Trägerschaft die SAMW angehört, setzt sich für die optimale Gesundheitsversorgung in der Schweiz ein. Er fördert die Erarbeitung von Top-5-Listen, womit Fachgesellschaften Interventionen bestimmen, die ganz zu vermeiden oder nur unter bestimmten Bedingungen anzuwenden sind. Im Januar 2024 hat die Schweizerische Gesellschaft für Angiologie (SGA) ihre Liste veröffentlicht.

Die Angiologie befasst sich mit der Diagnostik, Therapie und Vorsorge von Erkrankungen der Blutgefässe, beispielsweise Durchblutungsstörungen. Die Top-5-Liste benennt unnötige oder unzweckmässige Behandlungen und Abklärungsschritte, auf die künftig verzichtet werden sollte. Sie können die Top-5-Liste «Angiologie» hier herunterladen. Mehr Informationen zur Initiative und die Listen weiterer Fachgesellschaften finden Sie auf der Website von «smarter medicine».

Top-5-Liste für Angiologie (PDF)

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Akademie

22.01.2024

Junge Akademie Schweiz: Jetzt Mitglied werden

Nachwuchsforschende aus allen Gebieten der Wissenschaft finden in der Jungen Akademie Schweiz (JAS) ein inspirierendes Netzwerk für inter- und transdisziplinäre Begegnungen. Mit der aktuellen Ausschreibung besteht erneut die Möglichkeit, sich für eine fünfjährige JAS-Mitgliedschaft zu bewerben. Eingaben sind bis am 29. Februar 2024 möglich.

Die Junge Akademie Schweiz besteht aus 25 bis 30 Mitgliedern aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und Hochschulen. Sie gelten als junge Stimme der Akademien der Wissenschaften Schweiz und vertreten spezifische Anliegen ihrer Generation. Haben Sie Interesse, sich aktiv im grössten wissenschaftlichen Netzwerk der Schweiz zu engagieren? Neue Mitglieder aus dem Bereich der medizinischen Wissenschaften sind willkommen. Alle Informationen zum Bewerbungsprozedere finden Sie auf der JAS-Website.

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Akademie

19.01.2024

Gesundheitsdaten: Ausschreibung für Projektskizzen

TA-SWISS, Stiftung für Technologiefolgen-Abschätzung und Mitglied der Akademien der Wissenschaften Schweiz, schreibt eine interdisziplinäre Studie zu Gesundheitsdaten aus. Das Ziel ist, Chancen und Risiken der Nutzung der Daten für Früherkennung, Prävention und Forschung abzuschätzen. Projektskizzen können bis am 28. März 2024 eingereicht werden.

Die Ausschreibung findet in einem zweistufigen Verfahren statt: Im ersten Schritt sind Projektskizzen gefragt, die den vorgesehenen Inhalt der Studie und das geplante Vorgehen umschreiben. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Website von TA-SWISS und in der Ausschreibungsunterlagen.

Unterlagen herunterladen (PDF)

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Ethik

16.01.2024

Stellungnahme der Nationalen Ethikkommission zu den «schwarzen Listen»

Die steigenden Gesundheitskosten sind für viele Menschen belastend. Über 160’000 Versicherte kommen ihrer Zahlungspflicht gegenüber Krankenkassen gar nicht mehr nach. Seit 2012 haben Kantone die Möglichkeit, diese Personen auf «schwarze Listen» zu setzen und ihnen nur noch Notfallbehandlungen zu vergüten. Diese Regelung wirft rechtliche, ethische und gesundheitspolitische Fragen auf. Die Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) hat dazu eine Stellungnahme veröffentlicht.

Die Zentrale Ethikkommission (ZEK) der SAMW, die bereits 2020 eine kritische Stellungnahme zu den «schwarzen Listen» veröffentlicht hat, begrüsst diese vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema. In der heute veröffentlichten Stellungnahme analysiert die NEK die Voraussetzungen, Ziele und Wirkungen dieses Instruments sorgfältig. Sie kommt zum Schluss, dass die «schwarzen Listen» nicht grundsätzlich gegen das Völker- und Verfassungsrecht verstossen, sie lehnt aber u. a. aus gerechtigkeits- und standesethischer Sicht ein Festhalten an den «schwarzen Listen» ab. Details finden Sie im Dokument und auf unserer Themenseite.

Stellungnahme der NEK (PDF)

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Ethik

12.01.2024

Die Bedeutung der SAMW-Richtlinien im Standesrecht

Die Funktion der medizin-ethischen Richtlinien der SAMW als normsetzende Texte wird in Fachkreisen und in der Öffentlichkeit immer wieder kritisch diskutiert. Ein umstrittenes Beispiel sind die Richtlinien zum Umgang mit Sterben und Tod. Dazu hat die Schweizerische Ärztezeitung in der ersten Ausgabe 2024 einen Beitrag veröffentlicht, der hiermit zur Lektüre empfohlen sei.

Das Interview mit Prof. Thomas Gächter, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich, klärt Fragen zur Legitimation von FMH-Standesrecht und von medizin-ethischen Richtlinien der SAMW, zu deren Verhältnis zum staatlichen Recht und ihrer Vermittlungsfunktion im Medizinrecht. Eine der Konklusionen lautet, dass diese privatrechtlich gesetzten Normen neben und ergänzend zum staatlichen Recht bestehen können, indem sie Ärztinnen und Ärzten ethisch und fachlich fundierte Massstäbe zur Verfügung stellen.

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Akademie

02.01.2024

Der neue Präsident von a+ im Gespräch

Ab diesem Jahr haben die Akademien der Wissenschaften Schweiz (a+) einen neuen Präsidenten: Yves Flückiger tritt die Nachfolge von Marcel Tanner an, der das Amt nach über drei Jahren weitergibt. Im Interview mit dem Forschungsmagazin «Horizonte» erklärt Flückiger: «Mein Hauptziel wird sein, ein Klima des Vertrauens zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu schaffen.»

Der bisherige Rektor der Universität Genf spricht in diesem Interview auch über den Zustand der Wissenschaft in der Schweiz, die Beziehungen zu Europa und die Arbeitsbedingungen an den Hochschulen. Lesen Sie mehr dazu auf den Seiten 34 und 35 des Forschungsmagazins «Horizonte» Nr. 139.

Horizonte Nr. 139 herunterladen (PDF)

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